Kapitalanlagen

Kapitalanlagen zur Altersvorsorge:

Immobilien/Wohneigentum

Ist der Traum vom eigenen Haus oder einer Eigentumswohnung erfüllbar für den Durchschnittsbürger? Und auch emfehlenswert? Nicht der Erwerb zur Vermietung sondern zur Eigennutzung soll hier betrachtet werden. Ziel ist, im Alter mietfrei zu wohnen und  einen Schutz vor Mietsteigerungen zu besitzen. Aber Bewirtschaftungskosten fallen selbstverständlich auch dem Wohneigentümer an. Die Bedingungen für eine eigene Wohnimmobilie sind zur Zeit außerordentlich günstig.  Statistiken über die Eigentumsquoten am europäischen Wohnungsmarkt belegen: in Deutschland wird Vermögen nicht so deutlich für Wohneigentum investiert wie in anderen europäischen Ländern. Weit abgeschlagen hinter Ländern wie Spanien, Italien oder Großbritannien schafft Deutschland nicht mal den europäischen Durchschnitt. Warum tun sich die Deutschen so schwer oder ist es ein Signal für das Potenzial zum Kauf, das nur noch wachgeküßt weden muss?

Was spricht für die eigene Immobilie?

  1. Einer der Gründe für Wohneigentum ist unzweifelhaft die Inflationsgefahr. Preissteigerungen entwerten Geldvermögen und erhöhen Sachwerte.
  2. Steuerliche Vorteile sind erst auf dem zweiten Blick sichtbar. Obwohl die gute Eigenheimzulage  abgeschafft wurde, hat man doch einen geldwerten Nutzen: Investiert man Geld auf dem Kapitalmarkt in Finanzprodukte, unterliegt man der Abgeltungssteuer in Höhe von 25 %. Fließt das gleiche Geld in eigengenutztes Wohneigentum, muss man den Fiskus nicht fürchten.
  3. Man entgeht der realistischen Wahrscheinlichkeit einer Mietsteigerung .
  4. Es ist ein wertvolle Altersvorsorge. Gerade im Ruhestand fließt das Einkommen nicht mehr so üppig. Setzt man seine Ausgaben statt für die Miete für die Investition in Wohneigentum schon zu zeiten, als man noch voll im Berufsleben steht, ein, verbleibt später ein höheres Saldo zugunsten des Lebensunterhaltes.   Sicher, in einer Hochzinsphase beispielsweise eine große Hypothek aufzunehmen, ist kein guter Rat. Dieses Problem haben wir jedoch in der derzeitigen Finanzkrise nicht.
  5. Man leistet sich eine höhere Lebensqualität und spart trotzdem Geld. Wieso? Die Kosten für den gleichen Wohnraum wären in der Regel höher, würde man ihn mieten. Das heißt, die Finanzierungskosten für den Kauf sind im Durchschnitt geringer als die Mieten. Dieser Grundsatz gilt aber nicht immer. Entscheidend für den Preis ist ohne Frage der Standort. In einer wirtschaftlich sich gut entwickelnden Region werden höhere Preise vereinbart als abseits davon.  Da ist Verhandlungsgeschick gefragt.  Insgesamt ist Wohneigentum ein lohnenswertes Projekt.

Lesen Sie auf der folgenden Seite weiter, wie man mit Fonds für das Alter vorsorgen kann: » Fonds für die Altersvorsorge

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