Das eigene Haus - Wunsch vieler Familien!
Vom Staat und den Banken wird der Eigenheimbau, wenn auch aus verschiedenen Beweggründen heraus, mit Wohlwollen gesehen, für die bauenden Familien ist es meist DAS Projekt ihres Lebens.
Bauen ist teuer, und so wird in aller Regel ein Kapitalgeber benötigt, der das nötige Kleingeld für das Bauvorhaben mit einer Baufinanzierung zur Verfügung stellt. Ein Drittel Eigenkapital des Bauherrn ist wünschenswert. Ist aber reine Theorie. In der Praxis bringen die wenigsten diese Summe auf. Die Alternative ist selbst mit Hand anlegen. Vorausgesetzt Mann oder Frau ist handwerklich begabt. Diese Eigenleistungen erhöhen den Eigenkapitalanteil. Ist z.B. der Bauherr Elektriker von Beruf, wird er die gesamte Elektrik selbst durchführen: möglicher Wert 5000-10.000 Euro. Häufig sind es aber das Tapezieren oder die Bodenverlegearbeiten, die selbständig durchgeführt weden. Damit steigt der Eigenanteil je nach Hausgröße um weitere 2000-5000 Euro. Vielleicht hat man ja auch hilfsbereite Freunde … . Für die Berechnung des finanziellen Spielraums empfehlt es sich, einen Baufinanzierungsrechner zu nutzen.
Für den Teil der Fremdfinanzierung an der Baufinanzierung gibt es eine Reihe von gestalterischen Möglichkeiten. Noch relativ neu sind die Riester-Darlehen. Nur eine Handvoll Banken oder Versicherer bieten diese derzeit an. (Z.B. Dresdner Bank 4, 44 % Effektivzins bei 10 Jahren Bindung und Allianz 4,49 %) Allgemeine Informationen zur Riesterförderung finden Interessierte auf den Internetseiten des Bundesfinanzministeriums unter dem Menüpunkt “Bürgerinnen und Bürger” -> “Alter und Vorsorge” » Bundesfinanzministerium
Wer jetzt mit Hypothekendarlehen bauen möchte, kann eine Menge Geld sparen. Ursache sind die derzeit besonders niedrigen Zinsen. Die Empfehlung lautet deshalb: die Zinsbindung nicht zu kurz wählen. Ob jedoch 10 oder 15 Jahre günstiger sind, hängt von der vereinbarten Tilgung und dem nach der Bindung folgenden Zinsatz ab.
Hofft man auf staatliche Förderungen seines Eigenheimbaus wird man bei einem der Energieförderprogramme fündig, denn beim Bau oder Kauf eines Energiesparhauses beteiligt sich der Staat mit besonders günstigen Darlehen über seine KfW-Bank. Allerdings hängen die Trauben auch recht hoch. Das Programm “KFW-Effizienzhaus 55″ beispielsweise legt für die Förderwürdigkeit einen Maximalwert von 55 % des für Neubauten zulässigen Energiebedarfs und Wärmeverlustes der Energieeinsparverordnung 2007 fest.
Weiterführende Links:
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Vom Anfang bis zum Ende: Massivhaus Bau.
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