Categorized | Allgemein

Bezahlmöglichkeiten im Internet – diese Varianten bestehen

Das Internet ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. So ist es inzwischen eine absolute Selbstverständlichkeit, auch über das Internet einzukaufen. Schon lange nicht mehr hat der eCommerce eine Außenseiterrolle. Was sich neben den teilweise extrem attraktiven Preisen hier auch noch ganz anders als in der realen Verkaufswelt für Sie darstellt, sind die Zahlungsmöglichkeiten. Und wieder explizit der deutsche Internet-Markt geht hier im internationalen Vergleich weitgehend eigene Wege.



Treuhänderische Verwaltung ist wichtig


geldhaufen1Die klassischen Auswahlmöglichkeiten zum Bezahlen von Produkten und Dienstleistungen greifen im Internet nicht sonderlich gut. So war es für viele Deutsche bisher üblich, die Waren nach oder während des Erhalts zu bezahlen. Dieses Risiko gehen aber gerade Online-Händler nur ungern ein. Einerseits sind es oft internationale Unternehmen irgendwo innerhalb der Europäischen Union, andererseits sind die Preise so straff kalkuliert, dass Ausfälle schmerzen. In Vorkasse gehen wollen demgegenüber die Käufer nicht wirklich, denn zu viele schwarze Schafe tummeln sich im Internet, die nur Geld abgreifen wollen, ohne Waren zu senden. Daher übernehmen die modernen Internet-Bezahlmodelle meist auch eine Art Treuhanddienst. Sie verwalten Gelder, bis sie grünes Licht vom Käufer bekommen. Dieser wiederum hat kein Risiko, Geld zu verlieren, falls keine Ware ankommt.


Kreditkarten in Deutschland verpönt, Banküberweisung am populärsten


Eine Vorreiterrolle spielte hier Paypal. Allerdings wird das Online-Payment-System auch stark kritisiert, da es bei Käuferbeschwerden Gelder bis zu einem halben Jahr blockiert. Auch die Gebühren sind relativ hoch. Ein weiterer Nachteil: viele Artikel und Dienstleistungen können bei Paypal nur dann bezahlt werden, wenn eine Kreditkarte mit dem Account verknüpft ist – genau das wollen viele Konsumenten aber vermeiden. Daneben hat sich besonders im internationalen Handel Skrill, früher Moneybookers, hervorgetan. Die Gebühren sind transparent und nicht so hoch, außerdem bietet Skrill ebenfalls die Möglichkeit, Geld treuhänderisch zu verwalten. Paypal und Skrill sind besonders da empfehlenswert, wo ansonsten nur mit Kreditkarte bezahlt werden kann. Während diese Form des Bezahlens beispielsweise in den USA gang und gäbe ist, trauen deutsche Konsumenten Kreditkarten nicht wirklich. So liegt deren Marktanteil bei gerade mal 14 Prozent.

Online Bezahl-Systeme: Nicht nur zum Bezahlen im Internet geeignet


hand-mit-geld1Innerhalb des deutschsprachigen Internraums und teilweise auch innerhalb der Europäischen Union konnten sich Bezahl-Services wie GiroPay, ClickandBuy oder sofortüberweisung.de etablieren. Zudem gibt es viele Menschen, die nicht wissen, dass Kreditkartenzahlungen auch Debitkarten und Prepaidkarten einschließen. Einige der großen Kreditkartenanbieter haben auch Reload und Pre-Load-Geldkarten im Angebot. Bei den Pre-Load-Karten handelt es sich um einmalig zu nutzende Karten, Reload-Debitkarten können entweder bequem aufgeladen werden oder sie können ausschließlich über das Guthaben eines Kontos verfügen. Dabei eignen sich einige der angebotenen Bezahlvarianten nicht nur zum ausschließlichen Einkauf im Internet. Zum Teil können so internationale Überweisungen erheblich preiswerter als über die Hausbank abgewickelt werden.

Mehr Infos zum Bezahlen im Internet sind hier zu erschließen. Abschließend lässt sich feststellen: die Onlinebezahlung steht der Offline-Bezahlung in nichts nach!

GD Star Rating
loading...
Bezahlmöglichkeiten im Internet - diese Varianten bestehen, 5.0 out of 5 based on 2 ratings
Artikel: Bezahlmöglichkeiten im Internet – diese Varianten bestehen