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Dread-Disease-Versicherung

Eine sich allmählich verbreitende Versicherung, die aus den angelsächsischen Ländern nach Deutschland “importiert” wurde, nennt sich Dread-Disease- oder auch Schwere-Krankheiten-Versicherung. Die Versicherung zahlt eine Summe einmalig als Kapitalauszahlung, sobald die versicherte Krankheit diagnostiziert und einige Wochen fortdauert. Die Palette reicht dabei von Schlaganfällen, Blindheit, Nierenversagen bis zu Herzinfarkten oder Krebserkrankungen. Insgesamt bis zu 47 Krankheiten sind versicherbar. Will man den Schutz von allen 47 Krankheiten ist dies möglich, jedoch recht teuer.  Sogenannte Basispakete versichern bis zu 6 Krankheiten.  Die Entscheidung, welche Risiken der interessierte Kunde versichert, kann ihm niemand abnehmen.

Nicht versicherbar sind bisher psychische Erkrankungen, Gelenk- und Rückenleiden. Noch relativ neu ist das Konzept der Absicherung bei Verlust von Fähigkeiten wie Sehen, Laufen oder Hören statt bei schweren Erkrankungen. Geeignet sind die dread-Disease-Versicherungen als Zusatzversicherung für Privatpersonen, die eine Versorgungslücke schließen wollen, besonders empfehlenswert aber ist eine solche Police für Freiberufler und Unternehmer. Neben dem Marktführer Canada Life bieten insbesondere die Versicherungsgesellschaften Skandia, Gothaer, Swiss Life, DBV Winterthur und die Nürnberger Schnellhilfe Vorsorgeprodukte zu schweren Erkrankungen an.

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