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Forex – der Handel mit Devisen

Der Begriff Forex (engl.: foreign exchange) steht für das deutsche Wort Fremdwährung und bezeichnet den Handel mit Währungen am Devisenmarkt.
Das Trading (Handeln) wird einerseits von Banken und zunehmend mehr auch von privaten Anlegern über das Internet abgewickelt. Ziel ist hierbei der Ertrag möglichst hoher Renditen durch das Handeln mit verschiedenen Devisen.
Da die Abläufe in der Regel innerhalb von Sekundenbruchteilen stattfinden, ist ein leistungsstarker Computer mit einer sehr schnellen Internetverbindung unabdingbare Voraussetzung für den Devisenhandel.

 

Ein Trade steht beim Forex für einen einzelnen konkreten Handel, bei dem eine bestimmte Währung angekauft wird. Der Ankauf erfolgt zum aktuellen Kurs mit dem Ziel des späteren Verkaufs zu einem günstigen Zeitpunkt mit verbessertem Kurs.
Die Abwicklung selbst wird über ein sogenanntes Interbanken-System durchgeführt, das als Schnittstelle zwischen zwei Tradern (Händlern) agiert.

Zu den häufigsten Varianten des Devisenhandels gehört das Daytrading. Das Trading einer Währung wird hierbei vollständig innerhalb eines Tages abgeschlossen. Das Daytrading gilt als besonders geeignet für Anfänger, die noch wenig Erfahrung in der Einschätzung von Kurseinbrüchen haben.
Das Swingtrading hingegen wird vor allem von erfahrenen Tradern genutzt. Die Devisen werden über einen längeren Zeitraum, der zwischen einigen Tagen und mehreren Wochen liegen kann, gehalten und die Kurse langfristig beobachtet. Beim Swingtrading sollte mindestens ein Drittel eines jeden Tages für die Beobachtung des Kurses zur Verfügung stehen.

Forex gilt als komplexe und eher knifflige Form des Handels. Umfangreiches Wissen in den Bereichen Finanzmarkt, Ökonomie und Mathematik gelten als unabdingbare Voraussetzung. Insbesondere Interessenten mit Börsenerfahrungen wird empfohlen, sich zum Einstieg risikofrei mit den angebotenen Demo-Konten zu beschäftigen, um unter sicheren Bedingungen das Trading auszuprobieren. Ein solches Konto simuliert reale Handelsbedingungen und erlaubt An- und Verkäufe ohne den tatsächlichen Einsatz von Devisen.
Eine weitere Minimierung der Risiken ist über Stop Loss möglich. Diese Option wird unmittelbar zu Beginn des Handels gesetzt und sorgt dafür, dass Verluste durch das Anhalten eines Trade im Falle einer ungünstigen Kursentwicklung begrenzt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit ein Handelskonto so einzurichten, dass nie mehr Verluste möglich sind, als Geld auf dem entsprechenden Konto vorhanden ist. Ansonsten können hohe Nachzahlungen im Falle gravierender Kurseinbrüche die Folge sein.

Sofern die genannten Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden und angehende Trader genügend Zeit investieren, können durchaus hohe Gewinne in relativ kurzer Zeit erzielt werden. Darüber hinaus sind keine Gebühren und keine Provisionszahlungen erforderlich. Der Handel mit Devisen gilt aufgrund seiner transparenten Struktur als einer der fairsten Geldgeschäfte, die auch für Investoren mit geringem Startkapital infrage kommen.

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