Um das wichtige Thema Vermögensaufbau anzugehen, reicht es nicht, den Vorschlägen des freundlichen Bank- oder
Finanzberaters zu vertrauen. Dieser steht möglicherweise in einem Interessenkonflikt und die Empfehlungen für eine bestimmte Geldanlage steigen mit seiner Provision. Daher sollte man seine Finanzen in die eigenen Hände nehmen und sich systematisch Wissen aneignen. Schade, dass es in der Schule kein Pflichtfach dafür gibt.
Eine der wichtigsten Regeln für den Anlageerfolg ist eine gute Risikostreuung. Gemeint ist hier die Streuung in die verschiedenen Anlageklassen. Häufig findet man auch den Begriff Assetklassen. Assets sind die Vermögenswerte. Eine Assetklasse ist eine Gruppe von Vermögenswerten mit (fast) gleicher Rendite-Risiko-Kombination. Je nach Anlegertyp und Anlagehorizont legt man verschieden hohe Anteile seines Geldes in risikofreie und risikobehaftete Geldanlagen an. Ganz allgemein gilt die Regel, mit höherer Renditeerwartung steigt auch das potenzielle Risiko. Ziel ist eine optimale Kombination zwischen Risiko und Rendite.
1. relativ risikofreie Geldanlagen
Barvermögen, risikofrei sofern in der Einlagensicherung garantiert; z. B. verzinsliche Guthabenkonten, Sparbücher, Festgelder, Tagesgelder oder Geldmarktfonds
Als risikofreie Anlagen sind auch Bundesanleihen, Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze u.ä. einzuschätzen.
2. risikobehaftete Geldanlagen
Immobilien
Rohstoffe
Zertifikate
Hedge Funds, Optionen und Future (Diese Anlagen eignen sich nur für sehr erfahrene Anleger, da mit besonders hohem Risiko verbunden. Sie werden nicht näher ausgeführt.)
Welche Aufteilung für den Anleger die beste Wahl ist, kann er nur selbst entscheiden. Hilfreiche Basisinformationen sowie Tipps werden an dieser Stelle gegeben. Diese stellen jedoch keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen dar.
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